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Beatrice von Bismarck: R. S. V. P.
R. S. V. P.
(S. 115 – 132)

Beatrice von Bismarck

R. S. V. P.
Louise Lawler und die Kunst des Einladens

PDF, 18 Seiten, 0.0 MB

  • Ästhetik
  • Kuratorische Praxis
  • Poststrukturalismus
  • Semiotik / Semiologie
  • Künstlerische Praxis

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Beatrice von Bismarck

ist Professorin für Kunstgeschichte, Bildwissenschaft und Kulturen des Kuratorischen an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Zuvor war sie unter anderem an der Universität Lüneburg wie auch am Städelschen Kunstinstitut, Frankfurt a. M., tätig. Zu ihren aktuellen Forschungsgebieten zählen Theorie und Praxis verbindende Ansätze kultureller Produktion, kuratorisches Handeln, kulturelle Praxis und Globalisierungseffekte sowie die Funktionen des postmodernen Künstlerbilds.

Weitere Texte von Beatrice von Bismarck bei DIAPHANES
Lucie Kolb (Hg.), Barbara Preisig (Hg.), ...: Paratexte

In der zeitgenössischen Kunst entstehen Werke, die in der paratextuellen Form von Einladungskarten, Ausstellungskatalogen, Zeitschriften, Webseiten und ähnlichem in Erscheinung treten oder die, scheinbar losgelöst vom Werk, nur noch in Form von Erzählungen weiter bestehen. Heute können Kunstwerke nicht mehr unabhängig von ihrem Rezeptionskontext gelesen werden, und Formen der Vermittlung selbst sind in die künstlerische Produktion eingegangen. An der Schnittstelle von Rezeption, institutioneller Rahmung und künstlerischem Format angesiedelt, verschränken sich in ihrer Gestaltung und Konzeption oftmals künstlerische, kuratorische und theoretische Praktiken. Im vorliegenden Buch werden paratextuelle Phänomene in der Kunst diskutiert; gleichzeitig wird dieser von Gérard Genette entlehnte Begriff auf die Möglichkeiten und Grenzen seiner Verwendbarkeit für die Untersuchung zeitgenössischer künstlerischer Praxis hin untersucht.
 
Mit Beiträgen von Beatrice von Bismarck, Annette Gilbert, Eva Kernbauer, Lucie Kolb, Antje Krause-Wahl, Rachel Mader, Barbara Preisig und Judith Welter.