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FileEngine::read() - CORE/cake/libs/cache/file.php, line 190
Cache::read() - CORE/cake/libs/cache.php, line 362
DataSource::__cacheDescription() - CORE/cake/libs/model/datasources/datasource.php, line 475
DataSource::describe() - CORE/cake/libs/model/datasources/datasource.php, line 278
DboMysqlBase::describe() - CORE/cake/libs/model/datasources/dbo/dbo_mysql.php, line 120
Model::schema() - CORE/cake/libs/model/model.php, line 938
Model::setSource() - CORE/cake/libs/model/model.php, line 789
Model::__construct() - CORE/cake/libs/model/model.php, line 483
ClassRegistry::init() - CORE/cake/libs/class_registry.php, line 142
Model::__constructLinkedModel() - CORE/cake/libs/model/model.php, line 667
Model::__createLinks() - CORE/cake/libs/model/model.php, line 638
Model::__construct() - CORE/cake/libs/model/model.php, line 491
ClassRegistry::init() - CORE/cake/libs/class_registry.php, line 142
Model::__constructLinkedModel() - CORE/cake/libs/model/model.php, line 667
Model::__createLinks() - CORE/cake/libs/model/model.php, line 638
Model::__construct() - CORE/cake/libs/model/model.php, line 491
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Warning (2): unserialize() [function.unserialize]: Extra data starting at offset 1396 of 1410 bytes [CORE/cake/libs/cache/file.php, line 190]
unserialize - [internal], line ??
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DataSource::describe() - CORE/cake/libs/model/datasources/datasource.php, line 278
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ist Gerd Bucerius Stiftungsprofessor für »Geschichte und Theorie der Kulturtechniken« an der Fakultät Medien der Bauhaus-Universität Weimar und seit 2008 Direktor des Internationalen Kollegs für Kulturtechnikforschung und Medienphilosophie in Weimar. Er forscht zum Komplex Ort ohne Ort: Das Schiff, zu Exzessiver Mimesis, High Fidelity und Mimikry, zur Kultur- und Mediengeschichte graphischer Operationen (Lesen, Schreiben, Rechnen, Zeichnen), zu den Medien des Heiligen und zu den Medien der Architektur (Fenster, Türen, Schleusen, Korridore).
Eine Grundregel unserer Schriftkultur besagt seit dem Ende des 18. Jahrhunderts, dass ein Autor immer etwas anderes und immer mehr sei als ein bloßer Schreiber. Diese Regel hat Werke und Schulen, Texte und Kommentare hervorgebracht und dabei vergessen gemacht, was stets den Boden dieser repräsentativen Kulturarbeit bereitet: ein unaufhörliches Auf- und Abschreiben, Verzeichnen, Registrieren und Archivieren. Eine europäische Kultur der Sekretäre wird in den Aufsätzen dieses Bandes historisch und thematisch im weitesten Sinne begriffen. Sie schließt den apostolischen Auftrag als Sekretariat des göttlichen Wortes ebenso ein wie die graue Arbeit des Kanzlisten im Dienste eines abendländischen Gerichtswesens; sie reicht von den Archivaren und Bibliothekaren der neuzeitlichen Gedächtnisbürokratie bis hin zum Stand von Sekretärin oder digitalen Techniken im modernen Büro; sie wird von der unermüdlichen Arbeit mittelalterlicher Kopisten ebenso geprägt wie von der neueren Machtfigur des General- und Parteisekretärs. In allen diesen Fällen lässt sich die Gestalt des Sekretärs ganz allgemein als eine Schaltstelle von Daten und Botschaften begreifen, die die grundsätzliche Fremdheit der Rede in die autorisierten Formen des Befehls und der Rechtsprechung, der Wahrheitsrede und der Kunst übersetzt. Das Imaginäre einer europäischen Kultur wird ermöglicht und überliefert durch das Reale einer sekretären Politik – als einer Politik der Namen und Taten, der ›res gestae‹ im weitesten Sinn.